Die KHR ist eine Organisation, in der wissenschaftliche Institutionen der Rheinanliegerstaaten gemeinsam hydrologische Grundlagen für die nachhaltige Entwicklung im Rheingebiet erarbeiten.
Die KHR wurde 1970 anläßich der UNESCO-Empfehlung zur Förderung einer engeren Zusammenarbeit in internationalen Flussgebieten gegründet. Seit 1975 erfolgt die Fortsetzung der Arbeiten im Rahmen des Internationalen Hydrologischen Programms (IHP) der UNESCO und des Operationellen Hydrologischen Programms (OHP) der WMO. Die Mitgliedstaaten der KHR sind: Schweiz, Österreich, Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Niederlande.
Erweiterung der Kenntnisse über die Hydrologie des Rheingebietes durch:
Beitragen zur Lösung von grenzüberschreitenden Problemen durch Herstellung, Verwaltung und Bereitstellung von:
Als Arbeitsgemeinschaft der Rheinanliegerstaaten ist die KHR in der Lage, komplexe Datensätze zu einem einheitlichen Datensatz zusammenzufügen und Projekte durchzuführen, die sich nicht allein auf die Gewässerlinie, sondern auf die Fläche des Rheingebietes beziehen und entsprechende Daten voraussetzen. Themen dieser Projekte sind:
Zur Durchführung dieser Projekte setzt die KHR-Arbeitsgruppen und Rapporteure ein. Die hydrologischen Dienste und Universitäten der einzelnen Mitgliedsländer entsenden Fachleute und stellen Arbeitskapazitäten zur Verfügung. Bei Bedarf arbeitet die KHR mit anderen internationalen Organisationen zusammen und/oder stellt ihnen ihre Arbeitsergebnisse zur Verfügung.
Die KHR hat zwei Berichtsreihen: